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Eine Parkour Anlage braucht Elemente, an denen sich Springen, Landen, Balancieren, Klettern und Überwinden üben lassen: Mauern und Wände, Geländer, Stangen, Balken und Sprungboxen in unterschiedlichen Höhen und Abständen. Dazu kommen ein geeigneter Untergrund, ein gut erreichbarer Standort und eine Planung, an der die lokale Parkour-Szene früh beteiligt ist.
Parkour ist die Kunst, Hindernisse möglichst flüssig und effizient zu überwinden. Wer Parkour trainiert, wird Traceur genannt. Im Mittelpunkt stehen Bewegungen zwischen den Elementen: Sprünge von Mauer zu Mauer, präzise Landungen auf Geländern, Flanken über Hindernisse und Klettern an Wänden.
| Merkmal | Parkour Anlage | Calisthenics Anlage | Spielplatz |
|---|---|---|---|
| Trainingsprinzip | Bewegung zwischen Elementen: springen, landen, überwinden | Kraft am Gerät mit dem eigenen Körpergewicht | freies Spielen |
| Typische Elemente | Mauern, Wände, Geländer, Balken, Sprungboxen | Reckstangen, Barren, Sprossenwand, Hangelleiter | Schaukel, Rutsche, Klettergerüst |
| Zielgruppe | Jugendliche, junge Erwachsene, Vereine, Schulsport | Jugendliche bis Senioren, Vereine, Schulsport | Kinder |
| Planungsfokus | Abstände und Höhen zwischen den Elementen | Geräteauswahl, Sicherheitsbereiche, Fallschutz | Altersgruppen, Sicherheitsbereiche |
Die Grenzen sind fließend. Viele Traceure trainieren Kraft an Stangen und Barren, viele Calisthenics-Sportler nutzen Mauern und Boxen. Deshalb lassen sich beide Bereiche gut zusammen planen. Was eine Calisthenics Anlage ausmacht, erklärt der Beitrag Was ist eine Calisthenics Anlage?.
Eine Parkour Anlage lebt von der Kombination. Ein einzelnes Hindernis bietet wenig, erst Abstände, Höhen und Winkel zwischen mehreren Elementen ergeben Bewegungslinien. Diese Parkour Hindernisse haben sich bewährt, jeweils mit den Techniken, die daran trainiert werden:

Mauern und Wände zum Hochlaufen, Überklettern und als Absprung- oder Landefläche

Niedrige und hohe Geländer für Präzision, Balance und Überwinden
Ein niedriges Parkour Geländer eignet sich für Balance, Drehungen und erste Präzisionssprünge, ein hohes für Flanken und Sprungtechniken.

Gleichgewicht und Körperkontrolle, auch für jüngere Nutzer

Gestufte Plattformen für Sprung- und Landetraining, ein guter Einstieg ins Parkour

Stangen in mehreren Höhen für Schwünge, Hangeln und Übergänge
Unser Sortiment an Parkour Geräten reicht vom einzelnen Balance Balken über Geländer und Wandmodule bis zu großen Stationen, die mehrere Hindernisse kombinieren. Ein Beispiel ist die Parkour Wall Kombination aus Wand und Stangen, die größte Station ist die Parkour Station MEGA. Gestelle und Stangen bestehen aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium, die Geräte sind für Anfänger genauso geeignet wie für erfahrene Traceure.
Planen Sie Linien, nicht Einzelgeräte. Fragen Sie bei jedem Hindernis: Von wo springe ich an, wo lande ich, wie geht es weiter? Eine Anlage mit wenigen, gut gestellten Elementen wird intensiver genutzt als eine mit vielen Geräten ohne Zusammenhang.
Bauherren sind vor allem Städte und Gemeinden, daneben Schulen, Sportvereine und Jugendeinrichtungen. Für sie erfüllt eine Parkour Anlage gleich mehrere Ziele:
Eine Parkour Anlage ist Sportfläche und Treffpunkt zugleich. Wer sie für die Jugend baut, sollte die Jugend auch fragen, was sie braucht.
Der Standort entscheidet über die Nutzung oft stärker als die Ausstattung. Bewährt haben sich zentrale, gut sichtbare Orte, an denen Jugendliche ohnehin unterwegs sind:
Prüfen Sie außerdem früh: Wie weit ist die nächste Wohnbebauung entfernt, denn Sprünge und Treffpunkte erzeugen Geräusche? Gibt es Beleuchtung und Schatten? Und wie wird die Fläche entwässert?
Wie viel Fläche nötig ist, hängt von der Anzahl der Elemente, ihren Höhen und den Bewegungslinien zwischen ihnen ab. Eine pauschale Mindestgröße gibt es nicht. Maßgeblich sind die technischen Zeichnungen der einzelnen Geräte und der Aufstellungsplan. Zur Fläche gehören außerdem Wege, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, die in den Geräteangaben meist nicht enthalten sind.
Viele Kommunen kombinieren eine Parkour Anlage mit anderen Bewegungsangeboten zu einem Park für alle Altersgruppen. Wie das aussieht, beschreibt der Beitrag Was ist ein Generationenpark?.
Parkour heißt Springen und Landen. Der Untergrund muss deshalb zwei Dinge leisten: Er muss Stürze aus der Höhe der Elemente abfedern und gleichzeitig einen festen Stand für Absprung und Landung bieten.
Welcher Belag in welcher Stärke nötig ist, richtet sich nach der freien Fallhöhe des jeweiligen Elements. Die verbindlichen Werte stehen in der technischen Zeichnung des Geräts. Alle Geräte werden einbetoniert. Für jedes Gerät stellen wir einen Fundamentplan mit den erforderlichen Abmessungen zur Verfügung.
Für den Betrieb empfehlen wir als Hersteller eine wöchentliche Sichtkontrolle, eine vierteljährliche operative Kontrolle und eine jährliche Hauptkontrolle mit Prüfbericht.
Eine seriöse Pauschale gibt es nicht, weil sich jede Anlage aus anderen Elementen und Flächen zusammensetzt. Die Kosten ergeben sich aus diesen Faktoren:
Viele Kommunen finanzieren Bewegungsflächen über Programme der Sportstättenförderung, der Stadtentwicklung oder der Jugendarbeit. Welche Programme infrage kommen, ist je nach Bundesland verschieden und lohnt eine frühe Anfrage bei der zuständigen Stelle.
Beteiligen Sie die lokale Parkour-Szene, bevor die Ausschreibung steht. Traceure wissen, welche Abstände und Höhen funktionieren, und tragen die Anlage später als Ansprechpartner und Trainer mit. Das erhöht die Nutzung und senkt das Risiko teurer Fehlplanungen.
Parkour und Calisthenics teilen sich viele Bewegungen: Hangeln, Stützen, Klimmzüge, Balance. Eine kombinierte Fläche bedient deshalb mehr Nutzergruppen als ein reiner Parkour Park und ist über den ganzen Tag belebter.
Wie die Szene rund um das Training an Stangen gewachsen ist, beschreibt der Beitrag Was ist Street Workout?. Für den Calisthenics-Teil finden Sie komplette Calisthenics Anlagen und einzelne Calisthenics Geräte Outdoor in unserem Sortiment. Realisierte Projekte zeigen unsere Referenzen.
KENGURU PRO entwickelt und fertigt Calisthenics Anlagen seit 2011, mit mehr als 9.000 realisierten Projekten in 63 Ländern, und gibt 10 Jahre Garantie. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 5 bis 6 Wochen ab Auftrag. Wenn Sie eine Parkour Anlage oder eine kombinierte Fläche planen, können Sie direkt ein Angebot anfordern.
In der Praxis meinen beide Begriffe dasselbe: eine fest installierte Fläche mit Elementen zum Springen, Landen, Balancieren und Klettern. Parkour Park betont eher den Freizeitcharakter.
Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, dazu Vereine und der Schulsport. Niedrige Elemente wie Balancierbalken, niedrige Geländer und gestufte Sprungboxen machen die Anlage auch für Einsteiger und Kinder zugänglich.
Ein stoßdämpfender, ebener Belag, der Stürze abfedert und zugleich festen Stand für Absprung und Landung gibt. Sand und Kies sind für Elemente mit festem Stand nicht geeignet. Die nötige Stärke richtet sich nach der freien Fallhöhe des Elements.
Ja. Reckstangen und Barren dienen beiden Sportarten. Sprung- und Landebereiche sollten von statischen Trainingsgeräten getrennt liegen. Modulare Systeme lassen sich später um weitere Elemente erweitern.

Vom ersten Antrag bis zur Eröffnung: In acht Schritten zum Calisthenics Park, mit Standort, Fläche, Geräten, Fallschutz und allen Kostenfaktoren.
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Reckstange, Barren, Sprossenwand, Hangelleiter, Ringe und Bank: Was jedes Gerät trainiert, welche Fallhöhe es hat und wie daraus eine Anlage wird.
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Calisthenics, Basketball, Parkour und Treffpunkt: Was Jugendliche auf einem Jugendplatz wirklich nutzen und wie Kommunen ihn mit ihnen planen.
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