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Ein Generationenpark ist eine öffentliche Freifläche, auf der Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen nebeneinander Bewegung, Spiel und Aufenthalt finden. Typisch sind mehrere Zonen: Geräte für Kraft, Balance und Beweglichkeit, barrierefreie Stationen, ein Spielbereich und Sitzplätze. Andere Bezeichnungen für dasselbe Konzept sind Mehrgenerationenplatz, Mehrgenerationenpark und Bewegungspark.
Ein Spielplatz richtet sich an Kinder, ein Sportplatz an Menschen, die bereits trainieren. Ein Generationenpark löst diese Trennung auf: Er bietet jeder Altersgruppe etwas Eigenes und legt diese Angebote so nah zusammen, dass man sich sieht und ins Gespräch kommt.
Der Begriff ist nicht genormt. Manche Kommunen sprechen vom Mehrgenerationenplatz, andere vom Mehrgenerationenpark oder vom Bewegungspark. Gemeint ist dasselbe: frei zugängliche Bewegung im Freien, ohne Mitgliedschaft und ohne Öffnungszeiten.
Vom klassischen Parcours entlang einer Laufstrecke unterscheidet sich der Generationenpark durch seine Form. Er ist ein Platz, keine Route. Wie sich beide Bauformen entwickelt haben, lesen Sie im Beitrag Trimm-dich-Pfad heute.
Ein Generationenpark ist kein Seniorenspielplatz. Sobald eine Anlage sichtbar nur für eine Altersgruppe gebaut ist, bleiben die anderen weg. Das Ziel ist ein Ort, an dem sich niemand fehl am Platz fühlt.
Bauherren sind meist Städte und Gemeinden, daneben Wohnungsunternehmen, Kurorte, Vereine und Träger von Senioren- oder Reha-Einrichtungen. Genutzt wird die Fläche von sehr unterschiedlichen Menschen, und jede Gruppe stellt andere Anforderungen:
Den Kern bilden in unseren Projekten Calisthenics Anlagen, die um niedrige und barrierefreie Stationen ergänzt werden. Was eine solche Anlage im Einzelnen ausmacht, erklärt der Beitrag Was ist eine Calisthenics Anlage?.
Bewährt hat sich die Gliederung in Zonen. Die Zonen liegen dicht beieinander, stören sich aber nicht gegenseitig.
| Zone | Zweck | Typische Ausstattung |
|---|---|---|
| Kraft | Training mit dem eigenen Körpergewicht | Reckstangen, Parallelbarren, Hangelleiter, Sprossenwand, Turnringe |
| Balance | Gleichgewicht und Trittsicherheit | Slackline, niedrige Barren als Haltepunkt |
| Beweglichkeit | Dehnen, Mobilisieren, sanfter Einstieg | Trainingsbank, niedrige Parallelbarren, Sprossenwand |
| Barrierefrei | Nutzung im Sitzen und aus dem Rollstuhl | unterfahrbare Barren, Griffe und Hangelstrecken auf angepasster Höhe |
| Kinder und Jugend | Spiel, Klettern, Ballsport | Spielplatzgeräte, Tischtennisplatte, Basketballanlage, Panna-Feld |
| Sitzen und Begegnung | Ausruhen, Zuschauen, Reden | Bänke mit Blick auf die Geräte, Abfallbehälter, Schatten, Abstellfläche für Rollator und Kinderwagen. Bänke und Abfallbehälter liefert KENGURU PRO auf Anfrage mit. |
Die barrierefreien Calisthenics Geräte stehen dabei nicht in einer eigenen Ecke. Sie gehören auf dieselbe Fläche wie die übrigen Stationen, damit alle gemeinsam trainieren können.
Alle Geräte von KENGURU PRO sind statisch und kommen ohne Elektronik aus. Sie bestehen aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium, sind witterungsfest und nach DIN EN 16630 vom TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert.
Planen Sie zu jeder anspruchsvollen Station eine leichte Variante in direkter Nähe: neben der hohen Reckstange eine niedrige, neben dem Parallelbarren eine Trainingsbank. So finden auch Ungeübte einen Einstieg.
Über die Nutzung entscheidet der Standort stärker als die Geräteauswahl. Ein Mehrgenerationenplatz lebt davon, dass Menschen zufällig vorbeikommen und wiederkommen. Gute Standorte haben diese Eigenschaften:
Eine feste Mindestgröße gibt es nicht. Die DIN EN 16630 nennt keine Größenklassen, die Fläche ergibt sich aus der Geräteauswahl, den freien Fallhöhen und den Sicherheitsbereichen aus den technischen Zeichnungen. Für den Gerätebereich haben sich in der Praxis drei Klassen bewährt: klein und kompakt mit ca. 36 bis 70 m², mittel mit ca. 70 bis 130 m² und groß ab ca. 130 m², oft 130 bis 240 m² oder mehr.
Wichtig für einen Generationenpark: Diese Angaben enthalten die Gerätefläche, die erforderlichen Sicherheitsbereiche und die zugehörige Fallschutzfläche. Nicht enthalten sind Zugangswege, barrierefreie Erschließung, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, Fahrradständer, Beleuchtung und Grünflächen. Gerade diese Flächen machen aus einer Trainingsanlage erst einen Treffpunkt und kommen hinzu.
Beim Untergrund zählt die freie Fallhöhe. Niedrige Parallelbarren liegen bei maximal 0,30 m, eine Trainingsbank bei 0,50 m, Reckstangen, Hangelleitern und Sprossenwände je nach Ausführung bei bis zu 2,45 m. Die Norm lässt mehrere Materialien zu, vom fugenlosen EPDM-Belag bis zu Sand oder Kies. KENGURU PRO plant über 0,60 m freier Fallhöhe immer mit stoßdämpfendem Belag. Bis 0,60 m muss der Untergrund eben, standsicher, rutschhemmend und frei von Stolperstellen sein.
Lose Materialien sind mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen kaum befahrbar, Rasen wird bei starker Nutzung uneben und bei Nässe rutschig. Für einen Generationenpark empfehlen wir deshalb einen dauerhaft stoßdämpfenden, für die Fallhöhe geprüften Belag, einheitlich ausgelegt auf die höchste Fallhöhe der Fläche.
Welche Werte die Norm im Einzelnen nennt, steht in unserer Erläuterung der DIN EN 16630.
Die meisten Projekte folgen derselben Reihenfolge:
KENGURU PRO unterstützt die Planung mit einer fotorealistischen 3D-Visualisierung am Standort, Grundrissen, technischen Zeichnungen und ausschreibungsfertigen Leistungstexten. Geliefert wird per Spedition deutschlandweit direkt an den Standort, in der Regel 5 bis 6 Wochen ab Auftrag, mit 10 Jahren Garantie. Fundamente und Fallschutz werden bauseits ausgeführt. Mehr dazu auf unserer Seite für Städte und Gemeinden.
KENGURU PRO entwickelt und fertigt Calisthenics Anlagen seit 2011, mit mehr als 9.000 realisierten Projekten in 63 Ländern. Wenn Fläche und Zielgruppen feststehen, können Sie direkt ein Angebot für Ihren Generationenpark anfordern.
Dieser Beitrag ist eine eigenständige, praxisbezogene Erläuterung von KENGURU PRO auf Grundlage der DIN EN 16630:2015-06. Er gibt nicht den offiziellen Wortlaut der Norm wieder und ersetzt weder die vollständige Norm noch eine geräte- oder projektbezogene Sicherheitsprüfung. Maßgeblich sind die aktuelle Normausgabe, die technischen Zeichnungen und die Prüfunterlagen des jeweiligen Geräts.
Ja. Generationenpark, Mehrgenerationenplatz, Mehrgenerationenpark und Bewegungspark bezeichnen dasselbe Konzept: eine frei zugängliche Fläche mit Bewegungs-, Spiel- und Aufenthaltsangeboten für alle Altersgruppen.
Eine feste Mindestgröße gibt es nicht. Ein kompakter Gerätebereich beginnt bei ca. 36 m², mittlere Anlagen liegen bei ca. 70 bis 130 m². Wege, Sitzbereiche und Grün kommen hinzu. Maßgeblich ist der Aufstellungsplan.
Ja, wenn die Anlage passend zusammengestellt ist. Niedrige Barren, eine Trainingsbank, eine Slackline und stabile Haltepunkte ermöglichen Übungen für Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit ohne Vorerfahrung.
In der Regel 5 bis 6 Wochen ab Auftrag. Geliefert wird per Spedition deutschlandweit direkt an den Standort. Fundamente, Fallschutzbelag und Wege sind bauseits einzuplanen.

Vom ersten Antrag bis zur Eröffnung: In acht Schritten zum Calisthenics Park, mit Standort, Fläche, Geräten, Fallschutz und allen Kostenfaktoren.
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Reckstange, Barren, Sprossenwand, Hangelleiter, Ringe und Bank: Was jedes Gerät trainiert, welche Fallhöhe es hat und wie daraus eine Anlage wird.
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Calisthenics, Basketball, Parkour und Treffpunkt: Was Jugendliche auf einem Jugendplatz wirklich nutzen und wie Kommunen ihn mit ihnen planen.
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