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Ein Outdoor Gym ist eine Trainingsfläche im Freien mit fest installierten, witterungsfesten Fitnessgeräten. Trainiert wird meist mit dem eigenen Körpergewicht, ohne Strom, ohne Dach und ohne Öffnungszeiten. Outdoor Gyms stehen in Parks, auf Vereinsgeländen, in Wohnanlagen und in privaten Gärten. Für die Geräte gilt die Norm DIN EN 16630.
Outdoor Gym ist kein Fachbegriff, sondern ein Sammelname. Gemeint ist ein Ort unter freiem Himmel, an dem Trainingsgeräte dauerhaft im Boden verankert sind. Andere Namen dafür sind Outdoor Fitness Park, Outdoor Fitness Anlage, Fitnessparcours oder Freiluft-Fitnessstudio.
Die Norm DIN EN 16630 spricht von dauerhaft installierten Outdoor-Fitnessgeräten. Darunter fallen am Markt zwei Bauarten: Geräte mit beweglichen Teilen, etwa Crosstrainer oder Beinpressen für draußen, und statische Geräte für das Training mit dem eigenen Körpergewicht. KENGURU PRO baut ausschließlich statische Geräte, bei uns ist alles fest. Ein Outdoor Gym aus statischen Geräten wie Reckstangen, Barren und Sprossenwänden ist eine Calisthenics Anlage. Wie solche Calisthenics Anlagen aufgebaut sind, zeigt unsere Übersicht der Anlagen-Modelle.
| Ort | Geräte | Anordnung | |
|---|---|---|---|
| Outdoor Gym | im Freien | Sammelbegriff für alle fest installierten Outdoor-Fitnessgeräte | meist kompakt auf einer Fläche |
| Calisthenics Anlage | im Freien, auch in Hallen möglich | statische Geräte für das Training mit dem eigenen Körpergewicht | kompakt, mit gemeinsamer Fallschutzfläche |
| Trimm-dich-Pfad | im Freien, oft an Wegen | einzelne Stationen | als Route mit Abständen zwischen den Stationen |
| Fitnessstudio | im Gebäude | Maschinen, Gewichte, Kursräume | Innenräume mit Öffnungszeiten |
Wie aus der alten Route der kompakte Bewegungspark wurde, lesen Sie im Beitrag zum Trimm-dich-Pfad von heute.
Jede Calisthenics Anlage im Freien ist ein Outdoor Gym. Umgekehrt gilt das nicht immer, weil der Begriff Outdoor Gym auch Geräte mit beweglichen Teilen einschließt.
Ein Outdoor Fitness Park passt überall dort, wo Menschen sich ohne Anmeldung und ohne festen Termin bewegen sollen. In unseren Projekten sind das vor allem:
Ein gutes Outdoor Gym deckt die Grundbewegungen des Krafttrainings ab: ziehen, drücken, stützen, hängen, Rumpf und Beine.
Ein Outdoor Gym steht ungeschützt in Regen, Frost und Sonne. Unsere Geräte bestehen aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium mit Pulverbeschichtung. Sie sind korrosionsbeständig, witterungsfest, vandalismusresistent und kommen ohne Elektronik aus. Auf die Geräte geben wir 10 Jahre Garantie. Geprüft und zertifiziert sind sie nach DIN EN 16630, durch den TÜV Rheinland.
Die Norm gibt keine festen Größen vor. Der Bedarf ergibt sich aus Geräteauswahl, freien Fallhöhen und Sicherheitsbereichen laut technischer Zeichnung. Für die erste Planung arbeiten wir mit praxisnahen Flächenklassen:
Die kleinste Ausführung einer Anlage misst 6,28 × 5,72 m, also rund 36 m². Einzelne Geräte für den Garten brauchen weniger.
Enthalten sind die Gerätefläche, die erforderlichen Sicherheitsbereiche und die zugehörige Fallschutzfläche. Nicht enthalten sind Zugangswege, barrierefreie Erschließung, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, Fahrradständer, Beleuchtung und Grünflächen.
Einen pauschalen Mindestabstand zwischen den Geräten gibt es nicht. Die Bewegungsflächen statischer Geräte dürfen sich überschneiden, solange alle Übungen sicher ausführbar bleiben. Die genaue Mindestfläche legt der Aufstellungsplan fest.
Maßgeblich ist die freie Fallhöhe des einzelnen Geräts laut technischer Zeichnung. Bei Reckstangen, Hangelleitern und Sprossenwänden liegt sie bei bis zu maximal 2,45 m, bei einer Trainingsbank bei 0,50 m.
Aus der Fallhöhe folgt die Bewegungsfläche rund um das Gerät. Bis einschließlich 1,50 m freier Fallhöhe reicht sie mindestens 1,50 m weit. Darüber wächst sie mit der Fallhöhe: Bei 2,45 m ergibt die Formel der Norm mindestens 2,14 m.
Die Norm erlaubt harte Böden unter Voraussetzungen bis 1,00 m freier Fallhöhe. Wir planen strenger: Über 0,60 m freier Fallhöhe sehen wir immer einen stoßdämpfenden Belag vor.
Legen Sie die gesamte zusammenhängende Fläche auf die höchste Fallhöhe der Anlage aus. Das erleichtert Planung, Wartung und Erweiterung. Von Rasen raten wir bei stark genutzten Anlagen ab, weil die Grasnarbe verschleißt und bei Nässe rutschig wird.
Welche Werte die Norm im Einzelnen nennt, erklärt unser Beitrag DIN EN 16630 verständlich erklärt.
In einem Freiluft-Fitnessstudio ist der eigene Körper das Gewicht. Schwerer oder leichter wird eine Übung über den Hebel, die Griffhöhe und das Tempo, nicht über Gewichtsscheiben.
Unsere Empfehlung für den Einstieg: Kombinieren Sie in jeder Einheit eine Zugübung, eine Druckübung, eine Rumpfübung und eine Beinübung. Beginnen Sie mit der leichtesten Variante, steigern Sie erst, wenn die Bewegung sauber gelingt, und planen Sie Pausentage ein. Das ist eine Orientierung, kein Trainingsplan, und ersetzt keine ärztliche Beratung.
KENGURU PRO entwickelt und fertigt Calisthenics Anlagen seit 2011, mit mehr als 9.000 realisierten Projekten in 63 Ländern. Die Lieferung erfolgt per Spedition deutschlandweit direkt an den Standort, in der Regel 5 bis 6 Wochen ab Auftrag. Fundamente und Fallschutzbelag sind bauseits zu planen.
Einen Überblick über alle 144 Produkte für Ihr Outdoor Gym erhalten Sie, wenn Sie den Katalog anfordern.
Dieser Beitrag ist eine eigenständige, praxisbezogene Erläuterung von KENGURU PRO auf Grundlage der DIN EN 16630:2015-06. Er gibt nicht den offiziellen Wortlaut der Norm wieder und ersetzt weder die vollständige Norm noch eine geräte- oder projektbezogene Sicherheitsprüfung. Maßgeblich sind die aktuelle Normausgabe, die technischen Zeichnungen und die Prüfunterlagen des jeweiligen Geräts.
Ein Outdoor Gym steht im Freien, ist fest installiert und kommt ohne Strom, Personal und Öffnungszeiten aus. Ein Fitnessstudio liegt im Gebäude und arbeitet mit Maschinen, Gewichten und Kursräumen.
Ja. Für den Privatgarten gibt es einzelne Geräte und kompakte Stationen. Wichtig sind ein fester Stand im Fundament, ein freier Sicherheitsbereich und ein Fallschutzbelag, der zur freien Fallhöhe passt. Fundament und Fallschutz werden bauseits hergestellt.
Ja. Geräte aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium mit Pulverbeschichtung sind korrosionsbeständig und witterungsfest. Entscheidend für die Nutzung bei Nässe ist ein rutschhemmender, stoßdämpfender Belag.
Unsere Wartungsanleitung empfiehlt eine wöchentliche Sichtkontrolle, eine vierteljährliche operative Kontrolle und eine jährliche Hauptkontrolle mit Prüfbericht.

Vom ersten Antrag bis zur Eröffnung: In acht Schritten zum Calisthenics Park, mit Standort, Fläche, Geräten, Fallschutz und allen Kostenfaktoren.
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Reckstange, Barren, Sprossenwand, Hangelleiter, Ringe und Bank: Was jedes Gerät trainiert, welche Fallhöhe es hat und wie daraus eine Anlage wird.
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