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Ein Bewegungspark ist eine frei zugängliche Fläche im Freien, auf der mehrere Bereiche für Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Spiel zusammenkommen. Anders als beim Bewegungsparcours, dessen Stationen nacheinander an einem Weg stehen, ist der Bewegungspark ein Ort zum Bleiben, mit Sitzplätzen und Treffpunkt-Charakter. Er richtet sich vor allem an Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen.
Ein Bewegungspark bündelt mehrere Bewegungsbereiche auf einer Fläche zum Bleiben. Ein Bewegungsparcours reiht dagegen Stationen an einem Weg auf, ein Generationenpark bringt mit Spielbereich ausdrücklich Kinder und Großeltern zusammen, und ein Outdoor Gym konzentriert sich auf Fitnesstraining. Er ist eine zusammenhängende Fläche, auf der Menschen trainieren, sich bewegen, zuschauen und sich treffen. Mehrere Bereiche liegen nah beieinander: Hier trainiert jemand Klimmzüge, daneben balanciert ein älteres Paar, auf der Bank wartet eine Begleitperson.
Die verwandten Begriffe setzen andere Schwerpunkte:
Umgangssprachlich ist manchmal auch von Fitness-Spielplatz oder Trainingspark die Rede. Gemeint ist meist dasselbe: Bewegung im Freien ohne Mitgliedschaft und ohne Öffnungszeiten.
Was ein Bewegungspark bringt, zeigt sich auf drei Ebenen. Wer regelmäßig dort trainiert, stärkt Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit, ohne Mitgliedschaft und ohne feste Termine. Für ältere Menschen sind Halte- und Gleichgewichtsübungen eine gute Ergänzung zum Alltag. Und weil sich auf der Fläche verschiedene Generationen begegnen, wird der Bewegungspark zu einem Treffpunkt im Quartier.
An drei Merkmalen: Es gibt mehrere Bereiche für unterschiedliche Bewegungsformen, sie liegen auf einer zusammenhängenden Fläche, und die Fläche lädt mit Sitzplätzen und Schatten zum Bleiben ein.
In einen Bewegungspark gehören ein Kraftbereich mit Calisthenics Geräten, Bereiche für Gleichgewicht und Beweglichkeit, Spielangebote wie Tischtennis, eine barrierefreie Station sowie Bänke, Schatten und Beleuchtung. Welche davon Sie kombinieren, hängt von Fläche und Zielgruppe ab:
| Ausbaustufe | Fläche für Geräte | Typische Bereiche | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Kompakt | ca. 36 bis 70 m² | eine Calisthenics Anlage oder Station, eine Bank | Wohnanlage, kleiner Quartiersplatz, Schulhof |
| Quartierspark | ca. 70 bis 130 m² | Kraftbereich, Gleichgewicht, barrierefreie Station, Sitzplätze, Übungstafel | Grünanlage im Wohngebiet, Schule, Verein |
| Großer Bewegungspark | ab ca. 130 m², oft 130 bis 240 m² oder mehr | mehrere Kraftbereiche, Gleichgewicht, Beweglichkeit, Tischtennis, Boxsackständer, Aufenthaltsbereich | Stadtpark, Sportpark, zentrale Freizeitfläche |
Die Flächen enthalten Geräte, Sicherheitsbereiche und Fallschutz. Wege, Sitzplätze und Grünflächen kommen hinzu. Die genaue Mindestfläche bestimmt immer der Aufstellungsplan. Wie viel Fläche und welcher Untergrund im Einzelnen nötig sind, erklärt der Beitrag über Fläche und Untergrund für Bewegungsstationen, alle Geräte für draußen zeigt die Übersicht der Outdoor Fitnessgeräte.
Unsere Calisthenics Geräte bestehen aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium, sind korrosionsbeständig, witterungsfest und vandalismusresistent und haben sich in 63 Ländern in allen Klimazonen bewährt. Als statische Geräte ohne Mechanik und ohne Elektronik bestimmt jeder Nutzer Tempo und Belastung selbst. Alle Geräte werden einbetoniert. Für jedes Gerät stellen wir einen Fundamentplan mit den erforderlichen Abmessungen zur Verfügung.
Eine Bewegungsfläche im Park nutzen Erwachsene, Senioren, Jugendliche, Schulen und Vereine sowie Menschen im Rollstuhl. Die Stärke eines Bewegungsparks liegt darin, dass er sehr unterschiedliche Menschen zur selben Zeit an einen Ort bringt. Dafür muss die Ausstattung zu allen passen:
Jede Station braucht eine leichte und eine schwere Variante, etwa eine niedrige und eine hohe Reckstange nebeneinander. Nur dann nutzen Großeltern und Jugendliche dieselbe Fläche gern.
Zum Treffpunkt wird eine Fitnessfläche an einem gut sichtbaren Standort an Lauf- und Radwegen, zu Fuß aus dem Quartier erreichbar und mit Schatten durch Bäume. In unseren Projekten zeigt sich immer wieder dasselbe Muster:
Typische Standorte sind Stadtparks, Quartiersplätze und Wohnanlagen, Schul- und Sportgelände sowie Uferpromenaden und Kurparks. Unsere Empfehlung für größere Städte: lieber mehrere kleinere Bewegungsparks im Stadtgebiet verteilen als eine große Anlage am Rand. Kurze Wege bringen mehr Menschen in Bewegung als eine große Fläche, die man erst anfahren muss. Wie fest installierte Anlagen in Städten und Gemeinden liegen, vom Stadtpark bis zum Schulgelände, zeigt die Karte mit Calisthenics Parks in Deutschland.
Hinweise für die kommunale Planung finden Sie auf unseren Seiten für Städte und Gemeinden und für Architekten und Stadtplaner.
Lassen Sie sich den geplanten Standort vorab visualisieren. Zu jeder Planung liefern wir eine fotorealistische 3D-Visualisierung am geplanten Ort. Gremien und Anwohner sehen so, wie der Bewegungspark später aussieht.
Genutzt wird ein Bewegungspark nach der Eröffnung vor allem dann, wenn Übungstafeln, digitale Anleitungen und feste Treffzeiten zeigen, was dort möglich ist. Ein Bewegungspark lebt davon, dass Menschen wissen, was sie dort tun können, und dass sie Anlässe haben, wiederzukommen:
Unsere Empfehlung für den Einstieg, je Bereich eine leichte und eine schwere Variante:
Damit die Geräte lange sicher bleiben, empfehlen wir als Hersteller eine wöchentliche Sichtkontrolle, eine vierteljährliche operative Kontrolle und eine jährliche Hauptkontrolle mit Prüfbericht. Wie Einsteiger an den Geräten beginnen, zeigt der Beitrag Calisthenics für Anfänger.
Fragen Sie Vereine, Schulen und Seniorentreffs schon in der Planung, welche Geräte sie nutzen würden. Wer mitreden durfte, nutzt den Bewegungspark später auch.
Eine Bewegungsfläche lässt sich in Etappen planen: mit einer Kernanlage beginnen, Wege und Fläche für spätere Bereiche gleich mitplanen und nach der ersten Saison ergänzen. Oft ist es sinnvoller, mit einem Kern zu beginnen und nach der ersten Saison zu ergänzen, wenn klar ist, wer die Fläche nutzt. Bewährt hat sich diese Reihenfolge:
Oft lohnt es sich, den Bewegungspark an eine vorhandene Fläche anzudocken: neben einen Spielplatz, damit Eltern trainieren können, während die Kinder spielen, oder an einen Bolzplatz, wo Jugendliche ohnehin unterwegs sind. Wege, Bänke und Beleuchtung lassen sich dann gemeinsam nutzen.
Unsere Geräte sind modular aufgebaut, einzelne Bereiche lassen sich später ergänzen. Zu jeder Planung erhalten Sie Grundrisse, technische Zeichnungen und ausschreibungsfertige Leistungstexte. Es gibt 10 Jahre Garantie. Den Ablauf eines Projekts beschreibt der Beitrag Calisthenics Park bauen.
KENGURU PRO entwickelt und fertigt Calisthenics Anlagen seit 2011, mit mehr als 9.000 realisierten Projekten in 63 Ländern. Fertigung im eigenen Werk. Umgesetzte Projekte zeigen unsere Referenzen. Passende Modelle zeigt die Übersicht der Anlagen-Modelle, auf jeder Modellseite können Sie direkt ein Angebot anfordern. Alle Geräte auf einen Blick enthält unser Katalog.
Dieser Beitrag ist eine eigenständige, praxisbezogene Erläuterung von KENGURU PRO auf Grundlage der DIN EN 16630:2015-06. Er gibt nicht den offiziellen Wortlaut der Norm wieder und ersetzt weder die vollständige Norm noch eine geräte- oder projektbezogene Sicherheitsprüfung. Maßgeblich sind die aktuelle Normausgabe, die technischen Zeichnungen und die Prüfunterlagen des jeweiligen Geräts.
Eine frei zugängliche Fläche mit Geräten, die für Training mit dem eigenen Körpergewicht gebaut sind: Reckstangen, Barren, Bank und Sprossenwand in mehreren Höhen. Für kleinere Kinder gehört ein eigener Spielbereich daneben.
Viele Städte listen ihre Bewegungsparks auf den Seiten des Sportamts. Fest installierte Anlagen von KENGURU PRO in ganz Deutschland zeigt die Karte unter Calisthenics Park in der Nähe finden.
Ein Bewegungspark kostet in aller Regel keinen Eintritt. Bewegungsparks sind frei zugänglich, ohne Anmeldung, ohne Mitgliedschaft und ohne Öffnungszeiten.
Ein Bewegungspark lässt sich auch im Winter nutzen. Unsere Calisthenics Geräte aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium sind witterungsfest und bleiben das ganze Jahr draußen. Unsere Empfehlung: bei Eis und Reif nicht an Stangen trainieren.
Die Fitnessgeräte sind für Jugendliche und Erwachsene gebaut. Für kleinere Kinder empfehlen wir einen eigenen Spielbereich in Sichtweite, wie im Generationenpark.
Eine feste Zahl gibt es nicht. Unsere Empfehlung: Bereiche für Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit abdecken und die Ausbaustufe nach Fläche und Zielgruppe wählen.

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